Presse2017-02-07T20:49:45+00:00

Jürg Neuenschwander ist verstorben

Am 23. März 2014 ist der Organist der Burgdorfer Stadtkirche, Jürg Neuenschwander, unerwartet gestorben. Neuenschwander hielt nicht nur unzählige Konzerte vor voller Stadtkirche, er hat sich mit seinem künstlerischen Schaffen weit über das Emmental hinaus einen Namen gemacht.

Zeitschrift: Schweizer Familie – Tipp der Woche

Kirchenorgel und Alphorn

Kirchenorgel und Volksmusik – geht das zusammen? Und wie das geht! Der Organist Jürg Neuenschwander beweist das mit seiner CD „Vom Hohgant“ vortrefflich. Im Emmental, um das die CD des Organisten der Burgdorfer Stadtkirche kreist, hat die Hausorgel eine jahrhundertealte und wesentlich längerer Tradition als das Schwyzerörgeli. Neuenschwander hat sich für sein neustes Werk in der Musik seiner engeren Heimat rund um den Hohgant genau umgehört und vieles überraschend neu arrangiert…
Martin Hauzenberger, 8.September, 2011

Kulturpreis an Jürg Neuenschwander

Der Kulturpreis 2012 der Burgergemeinde Burgdorf – mit 15’000 Franken dotiert – geht an den Burgdorfer Stadtorganisten Jürg Neuenschwander. Der in Langnau aufgewachsene Musiker und Komponist spielt seit über 30 Jahren an den Orgeln der Stadtkirche Burgdorf, ist künstlerischer Leiter des Konzertzykluses und hat bereits 6 CD’s mit Orgelmusik aus verschiedenen Musikrichtungen produziert. Seine Spezialität ist die Übertragung der Volksmusik auf die Kirchenorgel. So hat er vor allem mit der CD „Am Thunersee“ (2001) mit der Bearbeitung von Adolf Stählis Liedern und der CD „Vom Hohgant“ (2011), einer Hommage an das Emmental, Furore gemacht.
Die Preisverleihung fand am 19. September 2012 in der Stadtkirche Burgdorf statt.
(Mitteilung aus dem Burgerrat Burgdorf an die Presse)

Zeitschrift: LEBENSLUST Emmental, Emmentaler ORIGINAL

„Zwei gebrochene Beine brachten mich zu Mozart“

„Jürg Neuenschwander ist der wohl bekannteste Organist im Emmental. Dank seinen Interpretationen von Volks- und Jodelliedern geniesst der klassisch ausgebildetet Musiker grosse Bekanntheit. Voller Energie erzählt er von seinem spannenden Leben als Lehrer, Musiker und Organist! Berufungen, denen er ohne Wenn und Aber gefolgt ist…..“

Eine Reportage von Verena Zürcher in der Dezember Ausgabe 2012 im Landverlag.
www.landverlag.ch  Telefon: 034 495 58 38

Orgel und Flöte hielten Zwiesprache

Wochenzeitung: 14. Februar 2013

Konolfingen: Im Rahmen des Kulturprogramms der Kirchgemeinde Konolfingen musizierten Jürg Neuenschwander, Orgel, und Sandra Tosetti, Blockflöte. Sie begeisterten.
Das war einerseits das mächtige Gebläse der Orgel, daneben der feine, filigrane Atem der Blockflöte – zwei Gegensätze, die scheinbar nicht gerade optimal zueinander zu passen schienen. Die beiden Ausführenden bewiesen in der reformierten Kirche das Gegenteil: Mit subtiler, einfühlsamer Registrierung nahm der Organist sein Instrument beim Zusammenspiel zurück, so dass sich die Flötistin ohne weiteres zu behaupten vermochte. Es entstand so praktisch immer ein unterhaltsames Zwiegespräch auf demselben Niveau… Lüpfig, fröhlich, technisch brillant gespielt, boten Tosetti und Neuenschwander eine fröhliche Musizierstunde dar… jsg

282. Solennität in Burgdorf

Kirchenfeier, Montag, 24. Juni 2013, BZ

… Übrigens für den ersten Farbtupfer des gestrigen Regenmorgen hatte Jürg Neuenschwander gesorgt. Vom lüpfigen Tänzchen bis hin zur Filmmusik von Pippi Langstrumpf – das virtuose Orgelspiel stimmte die Festgemeinde in wunderbarer Weise auf die 282. Solennität ein.

Peter Reber und Jürg Neuenschwander

Die beiden Ur-Schangnauer treffen sich im 1. Orgelkonzert vom 2. August 2013 in der Stadtkirche.
Dazu schreibt Peter Reber: „Es hat mir Spass gemacht mit dir in dieser schönen Kirche zu musizieren. Dem Publikum hat es offenbar auch gefallen. Wir können also sagen: „DAS EXPERIMENT IST GELUNGEN!“